So fühlten wir uns heute auf jeden Fall. Eine Stunde früher als gestern machten wir uns in der Wärme auf den Weg Richtung Stadt. Erster Stop heute:
Der Trevi Brunnen. Riesengroß und toll anzusehen,
WENN man denn dann die mindestens 2000 andern Touristen dort ausblenden kann die sich rund um den Brunnen knubbeln und natürlich die fliegenden Händler.
Nachdem wir einige Fotos gemacht hatten ging es weiter zur Spanischen Treppe. Klingt vielleicht beeindruckender als es dann tatsächlich war.
Der Name verleitet auch zu einem falschen Eindruck. Die Treppe selbst hat mit den Spaniern nicht zu tun und heißt auch nur im deutschen so. Benannt nach dem spanischen Platz an dem sie sich befindet. Ansonsten gab es dort nicht so viel zu sehen. Da wir einen Ausblick über die Stadt wollten führte uns der Weg zufällig die Treppe hoch. Von der Treppe selber aus lohnt sich der Blick über die Stadt noch nicht. Jedoch lohnt es sich aber die Straße dort oben ein Stück weiter den Berg empor zu laufen.
Dort kommt man an einen kleinen Platz und auf der anderen Straßenseite gibt es eine kleine Plattform.
Von dort hat man den, wie wir finden, besten Ausblick der Stadt. Folgt man der Straße noch ein Stück weiter kommt man zum bekannten Aussichtspunkt Balconata Del Pincio oberhalb des Piazza del Poppolo. Leider ist die Aussicht dort nach rechts und links etwas eingeschränkt.

Von dort ging es zurück runter in die Stadt mit dem Ziel, das erste richtig italienische Eis zu essen. Mit einem Preis von 2,50€ für zwei Kugeln auch sehr durchschnittlich für die Stadt.
Der Geschmack war jedoch nicht ganz so unbeschreiblich wie wir gehofft hatten.
Also weiter auf der Tour zum Pantheon. Das ist der größte freitragende Kuppelgebäude der Antike. Uns stockte der Atem, als wir es betrachten, so beeindruckend groß ist es. Es ist so groß, das die ganze Kuppel , mit ihren 43m, nochmal in den, heute als Kirche genutzten Raum, reinpasst.
Schaut man zur Decke,
so sieht man eine knapp 9m große Öffnung. Damit das Pantheon
nicht unter Wasser steht, falls es in Rom mal regnet, haben die römischen Bauherren natürlich auch an einen Abfluss in der Mitte des Fußbodens gedacht.
Die vorletzte Station für den Tag war der Vierströmerbrunnen.
Vier Männerfiguren versinnbildlichen jeweils die für einen der vier damals bekannten Kontinente stehenden Flüsse Donau, Ganges, Nil und Río de la Plata. Dieser war, genau wie das Pantheon, ein Besuch wert, besonders da es dort nicht komplett mit Touristen Überlaufen war und er trotzdem toll aussieht. Der letzte Stop für den Tag war in einer Auffangstation für Katzen. Diese befindet sich direkt an ein paar alten Ruinen. Dort kann man die Katzen besuchen und streicheln oder aber auch adoptieren. Für Katzenliebhaber ein toller, kurzer Abstecher.
Zum Abendessen ging es in eine Pizzeria die Ninjas große Schwester empfohlen hatte. Formula 1 in der Via degli Equi n.13. Als wir dort ankamen wirkte das Restaurant nicht sehr einladend sondern erinnerte ehr an eine Kneipe. Trotz diesem Eindruck schmeckte die Pizza dort und war sehr günstig dafür, dass sie sich doch sehr Zentrumsnah befindet.
Zurück ging es von dort zum ersten mal mit dem Bus. Das ist etwas abenteuerlicher als in Deutschland, da es dort im Bus zwar eine Anzeige gibt, diese aber alles anzeigt außer die nächste Station. Also lieber vorher gezählt wie viele es sein sollen und dann mitzählen. Aber besonders im Bus bekamen wir erneut einen Eindruck davon wie verrückt die Italiener doch Auto fahren. Da ist es egal ob da drei Spuren sind an der Ampel. Wenn Platz ist machen sie sich halt vier draus. Auch ist rechts vor links, sowie Stopschilder ehr ein Vorschlag als eine Regel. Aber die meisten bleiben auch in dem Chaos sehr gelassen, sodass wir sicher an unserem Ziel angekommen sind.
Wir hatten uns eigentlich vorgenommen während der Zeit einmal abends wieder in die Stadt zu fahren, waren jedoch eigentlich zu müde. Trotzdem haben Lasse, Ninja und Lukas es geschafft heute in die Stadt zu fahren. Dabei fiel jedoch direkt an der Bahnstation der erste Fehler auf. Lasse hatte nicht sein normales Wochenticket eingesteckt sondern ein gefundenes 100 Minuten Ticket, welches zu diesem Zeitpunkt bereits keine Gültigkeit mehr hatte. Bis zum Quartier zurück zu laufen war zu weit, zumal er durch einen unauffälligen Tausch mit Ninjas Ticket ein zweites mal durch die Schranke gehen konnte. Von dort fuhren wir zum Colosseum. Dieses ist abends beleuchtet. Wir hatten ebenfalls die Hoffnung gehabt, dass die fliegenden Händler zu diesem Zeitpunkt bereits weg wären. Aber da hatten wir leider Pech. Jetzt zur späten Stunde versuchten sie uns Laserlichter und bei noch immer 28°C einen Schal zu verkaufen. Am Rande war aber weniger los, sodass wir genug Zeit hatten in Ruhe Fotos zu machen. Von dort war unsere nächste Station der Trevi Brunnen. Also zurück zur Bahn. Diesmal funktionierte es leider nicht, dass Lasse ein zweites mal mit dem Ticket durch gehen konnte. Also haben wir uns ntschiedne die 1,4 km zu Fuß zu laufen. Dabei kamen wir zufällig auch an der “Schreibmaschine” vorbei. Einem großen weißen Gebäude, welches stets von zwei Wachen bewacht wird, die jeweils neben einer imposanten Fackel stehen.
Am Trevi Brunnen angekommen waren wir etwas überrascht. Im Internet hatten wir an verschiedenen Stellen gelesen, dass dort abends deutliche weniger los wäre als tagsüber. Dies bestätigte sich jedoch überhaupt nicht. Von der Anzahl der Menschen war kein Unterschied festzustellen. Trotzdem sah der Brunnen toll aus und wir haben unser Tourifoto gemacht. Von dort machte es keinen großen Unterschied ob wir zum nächstgelegenen Bahnstation gelaufen wären oder noch an der Spanischen Treppe vorbei. Bei der können wir jedoch getrost sagen, dass man sich diese im dunkeln sparen kann. Also weiter zur Bahn. Dort war wieder die Frage ob Lasse mit Ninjas Ticket noch mal durch kommen würde. Leider funktionierte das nicht und nach kurzem probieren kam ein Soldat dazu der dort gerade Dienst hatte und auch wenn er nicht so ganz verstand was er wollte lies er Lasse dann auch ohne gültiges Ticket durch die Schranke und wir konnten den Weg ins Bett antreten. Spät genug war es jetzt auf jeden Fall!
Die in der Nacht gemachten Bilder, kommen in den nächsten Tagen!
Schreibe einen Kommentar