Los ging es heute morgen um zwanzig nach 9 mit der S-Bahn von Pörtschach nach Villach. Da wir etwas früher am Bahnsteig waren, blieb noch etwas Zeit schnell zum Bäcker zu laufen und einen Zuckerreinkerl zu besorgen. Pünktlich kam die S-Bahn, hat aber leider während der Fahrt eine Verspätung von vier Minuten aufgebaut. Bei einem zeitfenster von gerade einmal sechs Minuten in Villach, bleibt da nicht mehr viel Zeit, das richtige Gleis heraus zu finden und zum Zug zu laufen. Da der nächste Zug erst gegen Abend Richtung Udine fahren würde, mussten wir diesen Zug unbedingt bekommen. Zum Glück hielt dieser direkt nebem dem mit dem wir ankamen und so haben wir diesen bekommen und saßen alleine in einem gemütlichen Abteil.
Die Hoffnung noch etwas vom schönen Alpenpanorama zu erleben, wurde leider nicht erfüllt. Im Österreich war nicht viel zu sehen und die Fahrt in Italien verlief zu 85% innerhalb von Tunneln. So kamen wir in Udine an und konnten sogar noch einen früheren Zug erwischen, sodass wir 20 Minuten früher als geplant in Venedig Mestre angekommen sind.
Venedig besteht nicht nur aus der Insel in der Lagune, sondern auch aus einem großer Stadtteil (Mestre) auf dem Festland. Dort sind die Preise der Unterkünfte deutlich studentenfreundlicher und mit dem Bus ist man für 1,50€ innerhalb von 15 Minuten auf der Hauptinsel. Da Venedig einen Fernreise Bahnhof auf der Insel hat, sind wir nach kurzer Verschnaufpause im Quartier, noch mit der Bahn auf die Insel gefahren. Gratis, da wir mit dem Interrail Ticket fahren konnten.
Sightseeing haben wir an diesem Abend nicht mehr gemacht, sondern sind einfach ein paar Stunden, abseits der Touristen, durch die kleinen verwinkelten Gassen geschlendert. Wir haben zwar auch Paare in Gondeln gesehen, leider war jedoch kein Gondoliere dabei, der Opern gesungen hat. Das hätten wir gerne gesehen und gehört. Der Preis für eine Gomdelfahrt ohne Gesangseinlage liegt tagsüber bei 80€ für 30 Minuten. Abends ist der Spaß noch mal 20€ teurer.
Zum Abendessen gab es leckere Pizza von der Pizzeria um die Ecke. Ninja hatte eine Art Calzone mit Rucula , Brie und Schinken und ich habe mich für eine Pizza Carbonara entschieden. Da wir uns mit der Größe der Pizza etwas verschätzt hatten und ein Wagenrad erhalten haben, haben wir auch gleich noch ein Mittagessen für morgen.









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