Basel ist verglichen mit anderen Großstädten ziemlich klein und bringt es nur auf etwas mehr als 175.000 Einwohner. Vielleicht ist das aber auch mit einer der Gründe warum es hier so schön ist. Es gibt keine großen Wohnblocks mit riesigen Hochhäusern oder dichte menschengedränge.
Diesmal entschieden wir uns wieder dazu die Stadt zu Fuß zu erkunden. Da wir etwas außerhalb wohnen dauerte es etwas bis wir an den Rhein gelangten. Dort trafen wir an der mittleren Brücke “Helvetia auf Reisen”. Helvetia ist eine Frauenfiguren welche die Schweiz versinnbildlicht. Diese soll laut einer Legende durch die Schweiz und unter anderem basel gezogen sein NDR sich am Abend dort am Rhein ausgeruht haben. Deshalb sitzt sie noch heute dort zusammen mit ihrem Koffer.

Von dort ging es über die Brücke in die Altstadt von Basel. Direkt hinter der Brücke kommt man zuerst am Globus vorbei. Ein etwas exkusieveres Einkaufshaus. Dort hielten wir uns besonders in der Küchenabteilung auf nahmen jedoch, besonders auf Grund der Preise, nichts mit. Geht man von dort ein kleines Stück weiter kommt man um eine Ecke direkt auf den Marktplatz an dem auch das Rathaus steht. Dieses ist komplett rot und sieht besonders schön aus. Dort lohnt sich auch ein Blick in den Innenhof der ebenfalls reich verziert ist.





Ein Stück die Haupteinkaufsstraße entlang und dann zwischen zwei Läden einen Berg hoch gelangt man zum Basler Münster. Dies ist eine ehemalige Bischofskirche die aus rotem Sandstein erbaut ist. Im Moment laufen dort Restaurierungsarbeiten weshalb die Kirche teilweise eingerüstet war. Direkt hinter der Kirche kommt man zur Pfalz, einem Aussichtspunkt der Stadt.



Ein wenig weiter durch die Stadt kommt man zu einer Ausgrabung einer ehemals keltischen Befestigung, dem “Murus Gallicus”. Dort kann man sehen wie die Kelten damals große Mauern errichtet haben um sich vor Eindringlingen zu beschützen. Leider sind die Ausgarbungen mit Glasscheiben abgedeckt die das Tageslicht so sehr spiegelten das ein Blick ins innere nur schwer möglich war.
Läuft man weiter ins Stadtinnere Richtung Theater kommt man zum Fasnachts Brunnen. Dieser Brunnen besteht aus einem großen Wasserbecken in dessen Mitte zehn Skulpturen zu sehen sind die alle bewegliche Teile haben und so sehr unterschiedlich in alle Richtungen Wasser sprühen.

Direkt angrenzend findet man die Elisabethenkirche. Sie gilt als die bedeutendste neugotische Kirche derSchweiz und stellt in Architektur und Ausstattung ein Zeugnis des Historismus dar.

Wenn man von dort Richtung Bahnhof läuft kommt man zur Markthalle. Diese hat jedoch keinen gewöhnlichen Markt mehr dort sondern eine Menge essensstände die Streedfood mäßig mittags Essen zubereiten. Leider waren wir so spät dort das alles bereits geschlossen hatte. Also sind wir weiter gelaufen zum Zoo, da wir überlegt hatten am nächsten Tag dorthin zu gehen. Da er aber nicht irgendwelche spektakulären Tiere bot entschieden wir, dass der näher gelegene und kostenlose Tierpark lange Erle als Alternative völlig ausreichend ist.
Auf dem Weg zum Abendessen kamen wir an einem Outtdoor Outlet vorbei. Da ich für den Winter noch eine warme Jacke benötige und auch einen schneeanzug gingen wir dort gucken. Schön waren die Sachen dort alle jedoch auch noch sehr teuer. Eine perfekt sitzende Winterjacke musste auf Grund von fehlenden 380 Franken dort bleiben. Das war einfach zu viel Geld…
Da die Schweiz wie wir seit St. Moritz fest gestellt hatten, sehr teuer ist hatten wir bereits im Voraus nach einem Restaurant gesucht was etwas normalere Preise hat. Schließlich ging es in der Nähe des Hauptbahnhofes zu einem kleinen, welches ein Menü mit Vorspeise, Hauptgang, Nachtisch und Getränk für 19 Franken pro Person anbot. Dort hat es gut geschmeckt und satt geworden sind wir alle Male.


Anschließend ging es von dort, erneut auf Grund der teuern Preise für den Nahverkehr, die 3,5 km zurück in die Unterkunft.

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